Am 5. Februar dürfen wir Daniela zum zweiten Mal auf unserer Reise in die Arme schliessen. Wir verbringen die nächsten Tage in Queenstown mit Wandern, „Käffeele,“ und Shoppen ;-). Am 7. Februar macht Daniela einen Ausflug zum Milford Sound (ich war dort ja bereits) und Sam verlässt mich nach dem Mittag auch… Komisches Gefühl nach bald sechs Monaten Tag und Nacht zusammen sein, nun zwei Wochen ohne Sam zu verbringen. Aber ich freue mich auf die Zeit mit Daniela!
Wir zwei starten am 8. Februar nachmittags und fahren Richtung Ostküste. Vor Moeraki irgendwo mitten im Wald suchen wir den 6$ Camping. Komische Leute sind hier unterwegs, aber wir sind ja nur zum Schlafen hier. Um 4.15 Uhr macht sich unser Wecker bemerkbar. Wir fahren zu den Moeraki Boulders und freuen uns auf den Sonnenaufgang. Kein Mensch ist um diese Zeit hier und wir geniessen die Ruhe und knipsen Fotos. Später bekommen wir den Sonnenaufgang zu Gesicht, ein herrliches Bild! Unsere Fahrt führt uns über Oamaru wieder ins Landesinnere zum Lake Pukaki. Ich kenne den See und dieses wunderschöne Plätzchen bereits, trotzdem ist es wieder etwas Spezielles. Wir lassen den Abend mit Seesicht und Sonnenschein ausklingen und ganz hinten zeigt sich für Daniela sogar der Mount Cook. Nach dem Frühstück fahren wir nach Tekapo und sichern uns dort zwei Nächte auf dem Campingplatz. Am Nachmittag wandern wir auf den Mount John. Die Rundsicht auf die Seen ist einfach wunderschön. Die kurze Abkühlung anschliessend im kalten Lake Tekapo tut gut. Den nächsten Tag geniessen wir im Dörfchen und am See.
Unser Weg führt uns wieder an die Ostküste. Via Christchurch gelangen wir auf die Banks Peninsula. Diese und ihre Hügel sind bei zwei gigantischen Vulkanausbrüchen entstanden. Wir quartieren uns in Akaroa ein. Am nächsten Tag erkunden wir das Dörfchen – leider bei Regen. Am heutigen Tag nieselt’s immer noch etwas, wir lassen uns aber nicht davon abhalten wandern zu gehen. Der Weg führt uns nach 800 Höhenmetern zum Stony Bay Peak. Nun zeigt sich sogar die Sonne und wir geniessen die herrliche Aussicht – vor und hinter uns Meer – wow. Die Anstrengung hat sich definitiv gelohnt, der Weg war total verwachsen und nicht ganz einfach zu finden. Zurück in Akaroa bestellen wir ein Panaché. „Ausweis bitte,“ hmmm… Also zum Wandern haben wir unsere Pässe definitiv nicht mitgenommen – aber danke fürs Kompliment… Ob wir in dem Fall eine Limonade wollen? Nein danke, kurzerhand wechseln wir das Restaurant und haben im nächsten mehr Glück ;-).
Unser heutiges Ziel sind die Hanmer Springs. Wir fahren dorthin, kaufen ein und suchen uns einen Camping. Hier ist der wichtigste Thermalkurort der Südinsel. Naja, wir geniessen es zwar im Bad aber es ist ein richtiger Menschentrubel hier, für unseren Geschmack „too much.“
Nach einer Joggingrunde im Wald und Frühstück fahren wir nach Kaikoura. Das malerische Dörfchen liegt auf einer Halbinsel. Dank den Strömungsverhältnissen im Ozean und den geografischen Gegebenheiten leben hier enorm viele Meerestiere. Wir geniessen die Atmosphäre und gönnen uns Fish’n Chips. Bereits um 6.30 Uhr ist Tagwache – mittlerweilen ist das für mich früh geworden… Wir haben eine Whale Watching-Tour gebucht. Hoffentlich sehen wir welche!!! Der Katamaran führt uns mit Höchstgeschwindigkeit aufs Meer hinaus. Nach einer Weile ist bereits der erste Potwal in Sicht – wahnsinn, so ein grosses Tier vor sich zu haben! Für mich ist es das erste Mal, dass ich einen Wal in der Natur sehe. Das Glück ist auf unserer Seite! Wir bekommen noch zwei weitere Potwale zu Gesicht. Wenn Engel reisen… Eine Gruppe von fast hundert Delfinen kreuzt uns auch noch auf unserem Weg, wow wow wow!!! Wild springen sie umher und führen uns eine richtige Show vor. Ich habe ja mittlerweilen schon öfters Delfine gesehen, aber so nahe und vor allem soooo viele… es ist der absolute Wahnsinn! Diese Tour war definitiv jeden Dollar Wert und einfach nur wunderschön! Am Nachmittag wandern wir dem Meer entlang.
Unsere Reise führt uns weiter der Küste hoch in den Norden, nach Blenheim. Daniela macht am Nachmittag eine Wein-Tour und ich erkunde die Stadt, reserviere uns einen Camping und kaufe ein. Am nächsten Tag geht’s weiter nach Nelson. Wir schlendern durch die Stadt, trinken Kaffee und geniessen das Städtchen. Zurück auf dem Camping erwartet uns eine Überraschung: Sam sitzt dortJ Von weitem hat er unser parkiertes Zuhause entdeckt. Gemeinsam lassen wir den Abend ausklingen und haben uns viel zu erzählen. Am Tag danach versucht Sam sein Velo zu verkaufen und wir Frauen fahren nach Motueka und reservieren unterwegs am Tahuna Beach ein Zimmer für uns drei. Nach Kaffee und Powershopping geht’s an den Strand, doch mittlerweilen scheint die Sonne nicht mehr. Für einen Sonnenbrand reicht’s aber trotzdem… Zurück am Tahuna Beach ist grillieren angesagt.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ist für Daniela leider schon wieder packen angesagt – merci für dein Mitnehmen unserer gekauften Sachen ;-)! Den Nachmittag verbringen wir in Nelson. In einem Café direkt am Meer gibt’s einen Cappuccino, später ist „apérölen“ angesagt und Daniela lädt uns auf eine Pizza ein. Zum Dessert gibt’s ein Frozen-Yoghurt. Wir lassen es uns wie immer gutgehen…
Heute ist bereits um 4.50 Uhr Tagwache. Wir fahren zum Flughafen und es heisst einmal mehr Abschied nehmen von Daniela. Sie fliegt für fünf Tage nach Vanuatu bevor es wieder in die Schweiz zurückgeht. „Merci vilmal für di Bsuech! I ha d’Zyt mit dier sehr gnosse, schön hesch du dä wyt Wäg uf di gnu!!!“




















Hi from Yankeeland to Kiwiland, wow Säm du hesch ja ganz schön Gas gä! Mier hei also o mitem Micheli, Kumeli und Simeli mitgschmunzled… 🙂 Mier mache hie o geng umi d Erfahrig we schön dasses isch eso vil positivi Feedbacks ds ubercho vo de Lüt uf der Strass. Wow, das Föteli vor Delfin Muetter mitem Junge isch ja der Hammer. Wala und Delfina eso vo nachem ds gseh isch eifach scho es wälts Erläbnis. E lieba Gruess a Däna, i ha si scho ewigs nime gseh. Winschenech witerhin vil scheni Erläbnis, und nid zvil Sandflies. Grüessli Thes