Bye bye Srinagar, welcome Ladakh

Am 1. September verliessen wir Srinagar. Um 7 Uhr wurden wir abgeholt und hatten eine 14-stündige Autofahrt nach Leh vor uns. Die Strecke war landschaftlich sehr abwechslungsreich. Wir fuhren über einen Pass, welcher über 3000m hoch ist. Die Naturstrasse war zum Teil sehr eng und auch nass. Zwischendurch überquerten wir auch kleine Bäche. Nicht immer ganz ungefährlich… Nach einer Tee- und Mittagspause fuhren wir durch Wüstengestein. Dann sah’s wieder aus als wären wir auf dem Mond. Irgendwann kamen wir zum Magic-Mountain. Unser Auto stand talwärts. Der Driver stellte den Motor ab und obwohl es hinunter ging fuhr unser Auto retour zur Bergkuppe –  it was magic… Nach 12 Stunden erreichten wir Leh. Leh befindet sich auf 3500müM und liegt im Staat Ladakh. Das Dorf hat mit dem einst verschlafene Himalaya-Städtchen nicht mehr viel zu tun, sondern ist seit der Öffnung für Touristen im Jahre 1974 aufs Doppelte angewachsen. Es ist ein beliebter Ausgangsort, um Trekkings oder Bergtouren zu starten.

In Leh verbrachten wir fünf gemütliche Tage ohne grosses Programm. Wir besuchten verschiedene Tempel und Klöster, genossen das Nichtstun und das feine Essen. Besonders das tibetische Essen hat es uns angetanJ Sportlich haben wir uns auch betätigt, musste man doch zur einen Pagode, welche ursprünglich vom Dalai Lama eingeweiht wurde, 567 Stufen hochsteigen. Auf 3500m über Meer merkten wir bei dieser Anstrengung die dünne Luft. Das Klima in Leh war sehr angenehm, tagsüber recht warm und abends hat es doch abgekühlt, so dass wir unsern Pullover brauchen konnten. In einigen Nächten hat es weit hinuntergeschneit, der Neuschnee war gut sichtbar.

Nach diesen schönen und erholsamen Tagen gings am Freitag, 6. September Richtung Flughafen. Das war ja ein Ding… Wir waren mehr als 2 Stunden zu früh dort, damit es auch wirklich reichen wird…. Zuerst wurde unser ganzes Gepäck durchleuchtet. Dann gings weiter zum Einchecken. Dort erhielten wir die Boardingtickets und gaben die grossen Rucksäcke auf. Es ging weiter zum „Personencheck“ und das Handgepäck wurde ein zweites Mal durchleuchtet. Im Raum der Frauen war niemand und es „hornte“ auch nicht, so lief ich hindurch. Ich wurde aber wieder zurückgepfiffen. Die „Securityfrau“ war am schlafen. So wurde ich doch noch „untersucht.“ Bei Sam lief es ähnlich, auch er wurde gründlich abgetastet (Männer und Frauen sind immer getrennt). Trotz zweimaliger Kontrolle nahmen wir unser Wasser und ein Sprite mit, niemand sagte etwas. Wir warteten für eine Weile in der Abflughalle. Irgendwann kam ein Mann, welcher zu mehreren Leuten sprach, dass wir das Gepäck auf der Terrasse identifizieren müssten. Ich verstand das Ganze nicht und fragte : „what did you say?“ Er erklärte mir nochmals, dass wir unser Gepäck identifizieren müssen. Ich dachte mir wieder: „was???“ Sam war während dieser Zeit auf der Toilette. Konnte mich also nicht vergewissern, ob ich dies nun wirklich richtig verstanden hatte. So liefen wir auf die Terrasse hinaus und tatsächlich musste jeder sein Gepäckstück, welches man vorher aufgegeben hatte (!) identifizieren. Tja, that’s Kashmir…;-) Mit mehr als einer Stunde Verspätung (wunderte uns ja nicht bei diesem System) hoben wir Richtung New Delhi ab. Was noch zu sagen ist, es starten täglich nur drei Flüge von diesem Flughafen. Wir hoffen, dies bleibt auch so, sonst wird man ja Stunden brauchen bis man in der Luft sein wird…;-) Mit mehr als einer Stunde Verspätung erreichten wir den Boden von New Delhi. Vergebens warteten wir auf meinen Rucksack. Das Band hatte bereits abgestellt, kein Rucksack. Hilfeeee! Auch zwei anderen Personen warteten immer noch auf ihr Gepäck. Mein Rucksack komme auf einem anderen Band sagte man uns nach einiger Zeit. Komisch, aber zum Glück war es so und mein Rucksack stand dortJ Unser Fahrer musste nun eineinhalb Stunden am Flughafen auf uns warten. Er fuhr uns zum Reisebüro, wo wir bereits die Srinagar-Tour gebucht hatten. Unterwegs touchierte er noch eine Person und verlor dabei den Rückspiegel…. Im Büro tranken wir Tee und später wurden wir zum Hotel gefahren. Wir zogen noch etwas durch die Strassen von Delhi und hatten Mühe mit der Hitze und den vielen vielen Leuten…

3 Kommentare zu „Bye bye Srinagar, welcome Ladakh

    1. Hey Nico! Na die Schweiz liegt noch in weiter Ferne… aber unser momentanes Tempo können wir wohl nicht durchhalten. Senden dir heisse Grüsse aus Pushkar! Andrea und Sam

  1. Unsere Lieben

    Im Nachgang zu unserer Mailantwort von heute haben wir noch eure Föteli entdeckt und studiert. Sehr härzig – da schlägt sogar mir als alter Train-Sdt das Herz höher. Im Ernst, wir sind euch sehr dankbar, dass wir so gut dokumentiert werden und vor allem, dass es euch gut geht.

    Häbit’s guet und liebe Grüsse, Mutter und Vater

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