Am 3. April landen wir in Melbourne. Ein neues, riesengrosses Land erwartet uns – obwohl es für mich nicht ganz neu ist – wir freuen uns!
Wir verbringen fünf Tage in Melbourne und erkunden die Stadt. Nach dem Besuch der vielen Sehenswürdigkeiten wie Queen Victoria Market, Flinders Station und Federation Square, die Sportstadien Melbourne Cricket Ground und Rod Laver Tennis Arena sowie Etihad Football Stadium, den Harbour Outlet, China Town und das italienische Quartier und natürlich St. Kilda Beach, folgte an Sam’s Geburtstag auch ein Footballspiel. Geelong gegen Collingwood, wir haben keine Ahnung von den Spielregeln, lassen uns aber von den 63’000 Zuschauern mitreissen. Wahnsinn, diese Menschenmenge!
Am 8. April fliegen wir nach Alice Springs. 35 Minuten vor Abflug treffen wir wegen Stau und etwas knapp bemessener Anreisezeit (…) am Flughafen ein und erwischen gerade noch den Flieger. Bei Nieselregen erkunden wir Alice Springs und freuen uns auf das Outbackabenteuer. Früh morgens und in strömendem Regen starten wir unsere dreitägige Tour mit Emu Run. Unsere Gruppe setzt sich aus Taiwanesen, Chinesen, Engländer und Schweizer zusammen und zählt 21 Personen. Phil, unser Guide fährt uns zum Uluru, auch als Ayers Rock bekannt. Wie bestellt ist nun auch die Sonne da – der Regen war sehr ungewöhnlich für diese Jahreszeit. Wir wandern ein Stück um den bekannten Berg und pünktlich zum Sonnenuntergang geniessen wir ein Glas Sekt oder auch zwei… herrlich! Übernachtet wird in einem Swag. Das ist eine wasserabweisende Hülle welche man direkt auf den Boden legt. Hinein kommt der Schlafsack und fertig ist das Nachtlager. Unter dem Sternenhimmel schlafen wir ein. Früh morgens geht’s zum Sonnenaufgang beim Uluru. Später fahren wir weiter zu den Kata Tjuta, den Olgas. Wir machen auch hier eine Wanderung durch die Gesteine und Phil erzählt uns Geschichten über die Aborigines, die Ureinwohner von Australien. Im Kings Creek gibt’s BBQ mit Kamel- und Kängurufleisch, für mich vegetarisch. Wir übernachten wieder unter tausenden von Sternen im Swag. Am nächsten Morgen besuchen wir den Kings Canyon und wandern auch hier durch die eindrückliche Landschaft. Unsere Tour führt uns nach ca. 450km wieder zurück nach Alice Springs. Mit der ganzen Gruppe lassen wir den Abend mit Bier und Fish’n’Chips ausklingen. Obwohl wir beide nicht so „fan“ von geführten Touren sind, hat uns dieser Outback-Trip sehr gut gefallen. Wir waren eine super Gruppe, hatten einen tollen Guide und die Natur ist wirklich atemberaubend – wahnsinnig, was auf Muttererde für Gesteinsformationen zu finden sind!
Zurück in Melbourne machen wir uns auf die Suche nach einem neuen „Zuhause.“ Wir kaufen einen „Toyota-Bus“ mit Jahrgang 88. Unsere Reise führt uns nach Torquay, das Städtchen ist der Ursprung von Rip Curl (Surfmarke). Von hier aus startet die bekannte „Great Ocean Road.“ Wie der Name schon sagt, führt diese Strasse der Küste entlang. Wir sehen zum ersten mal freilebende Koalas und (noch lebende) Kängurus. Wir fahren über die Apollo Bay, dem Cape Otaway zu den „12 Aposteln.“ Wir geniessen die wunderschöne Stimmung bei Sonnenuntergang J. Bei Regen besuchen wir das „Loch Ard Gorge, the Arch, the London Bridge und the Grotto.“ Die Sonne zeigt sich auch wieder und wir erreichen das Ziel der Great Ocean Road. Die Strecke hat uns sehr gut gefallen. Die Ausblicke auf die schroffen Klippen waren gewaltig und für uns sehr eindrücklich!
Der Weg führt uns zurück nach Torquay. Hier findet über die Ostertage der „Rip Curl Pro Surfcontest“ statt. Wir schauen am Samstag beim Finale zu. Die Jungs haben diese Wellen anders im Griff. Zurück in Melbourne freuen wir uns nun auf den Besuch von Mathias Niederberger.





























